F0711-11

Motor

  • wassergekühlter Reihenvierzylinder Yamaha YZF R6, quer eingebaut
  • Hubraum: 599 cm³
  • Motorsteuerung: Motec
  • Trockensumpfschmierung
  • Zentrale Kohlefaser Airbox
  • Titan Abgasanlage mit Thermamax-Isolierung

Chassis

  • Aerodynamisch optimiertes, einteiliges Kohlefasermonocoque mit Gitterrohrheck
  • Aluminiumwabencrashbox
  • High Downforce Aerodynamik Paket
  • eigenentwickeltes Active Aerodynamic Balance System

Fahrwerk

  • Modulares 3 Feder-System an Vorder- und Hinterachse
  • Aus dem Cockpit verstellbarer Stabilisator
  • Pullrod Vorderachse/ Pushrod Hinterachse
  • Doppel-Querlenker
  • Lenkung: eigenkonstruiertes Zahnstangengetriebe
  • Thermisch optimierte Bremsanlage mit Kohlefaserducts
  • Hybridfelgen mit Kohlefaserbett und Aluminium Stern

Anstriebsstrang

  • Hinterachskettenantrieb
  • Variable Sekundärübersetzung
  • Eigenkonstruiertes, sequentielles Vierganggetriebe
  • Schaltung elektro-pneumatisch mit automatischer Zündunterbrechung
  • Drexler Lammellensperrdifferential

Leistung (PS)

Drehmoment (Nm)

Höchstgeschwindigkeit (km/h)

Gewicht (kg)

Nach der erfolgreichen Saison des F0711-10 und der erfolgreichen Rückkehr an die Spitze der Weltrangliste (nach FSAE Michigan 2016 auf Platz 2), setzte der F0711-11 alles daran, die positive Serie fortzusetzen, um damit bis ganz nach oben zu kommen.

Das Auto kombiniert dabei bewährte Systeme mit einigen Innovationen. Die Weiterentwicklungen am Fahrzeug richten sich nach den Hauptzielen Reliability, Vehicle Dynamics und Aerodynamics. Das Chassis ist daher die bekannte Hybrid-Kombination aus Kohlefasermonocoque mit Stahlgitterrohr-Hinterwagen, um Reparaturen zu vereinfachen und Testzeit zu maximieren.

Der F0711-11 verfügt, wie sein Vorgänger, über ein modulares 3-Feder-System, um die Performance weiter auf dem hohen Level zu halten. Dazu sticht dieses Jahr das sehr überarbeitete Aerodynamikpaket ins Auge, das im Vergleich zum Vorjahr über 30% mehr Downforce generiert. Durch das veränderte Packaging wurden einige Teile der Motorperipherie neu angeordnet und zusätzlich große Effizienzverbesserungen vorgenommen. DIe Formgebung mit der markanten Nase und das seit letztem Jahr typische Design lassen auch diesen Bolide klar dem Rennteam zuordnen.

Traditionsgemäß gehörten auch in der Saison 2016 die Events in England, Österreich und Deutschland. Nach dem großen Punkteweltrekord in Spanien (980,15 Punkte) aus der vergangenen Saison, reiste das Rennteam natürlich auch wieder nach Spanien, um zu versuchen, den Erfolg zu wiederholen.

Der erste Shakedown gelang dem Team am 03. Mai 2016 und somit reichte es zwar nicht ganz, die ersten Kilometer vor dem Rollout zu fahren. Dennoch war die lange Testphase natürlich entscheidender Faktor für den Erfolg des Fahrzeugs. Ziel war natürlich, wieder oben mitzumischen und das große Potential des F0711-11 vollständig auszuschöpfen. Dass es letzten Endes die erfolgreichste Saison in der Geschichte des Rennteams werden sollte, ahnte zunächst niemand.

In England gelang nach Startschwierigkeiten in den Statics nach herausragenden Leistungen in den Dynamics gleich der Gesamtsieg. Keine zwei Wochen später wollte das Team in Österreich die Schlappe aus der Vorsasion vergessen machen. Es sprang ein weiterer Gesamtsieg dabei heraus. Das Heimrennen in Hockenheim konnte nach Problemen in der Wettbewerbsvorbereitung auf einem soliden zweiten Rang beendet werden. Beim vorzeitigen Saisonabschluss in Spanien gelang der dritte Gesamtsieg für den F0711-11.

Im Mai 2017 wird das Fahrzeug traditionsgemäß noch den Wettbewerb in Michigan bestreiten. Wir sind gespannt, ob das Ergebnis aus dem Vorjahr wiederholt werden kann!